Dienstag, 28. Mai 2019

Liste der Lieferanten:


Ich wurde gebeten eine Liste der Lieferanten zu veröffentlichen.

Damit will ich jetzt anfangen:

1. Modifizieren des Fahrzeugs Fa. Achim Lust, Zittau

2. Fahrersitz: Recaro Ergo  privat gekauft

3. Wohncontainer incl. Treppen: eineweltreisen Berlin

4. Krananlage: Roadmaster und Loadmaster, Berlin

4.1 Fenster: Fa Pabst airtec, Attendorn, incl. Mückenschutzgitter

4.2 Einbau der Fenster: Firma Kolter Wohnwagen und Wohnmobile, Möhnesee

5. Wassertanks: Tanksdirekt online

6. Batterien: Natoblöcke der Firma Excide, bezogen bei Soester Batterieservice in Soest

7. Wandler (Wechselrichter) Fa. Transwatt, Soest, (ich habe diesen allerdings privat und gebraucht gekauft).

8. Klimaanlage: Truma, Fa. Camping Pieper, Gladbeck

9. Heizungen: Webasto 2 und 4 KW fa. Standheizungs-shop.de online (mit hervorragender telefonischer Beratung)

10. Klimaanlage Fahrerhaus: Eberspächer, Fa. Camping Pieper, Gladbeck

11. Heißwassergerät: Fa. Pieper, Gladbeck (40 L aus dem Bootsbereich)

12. Solaranlage und Regler: zusammengestellt von der Firma Pieper, Gladbeck, Beratung erfolgte durch den dafür geschulten Mitarbeiter

13. Push-Locks: Fa. Reimo und Fa. Camping Wagner, beides online bestellt

14. 24 V Anlage: Firma Philippi mit hervorragender Beratung

15. 220 V Anlage: Lippetaler Bauzentrum, Lippetal

16. Bambusholz für die Schränke: Bauhaus Dortmund

17. Fußboden und Duschwand: Maler- und Lackierer Pöpsel, Herzfeld

18. Quad: Yamaha Kodiak 700 cmm Neubert Racing

19. Fahrrad: Marke Tern von der Firma Josef Horstmann Landmaschinen und Fahrräder, Lippetal Herzfeld mit hervorragender Beratung



Nachdem Ihr lange nichts von mir gelesen habt geht es jetzt weiter.
Ich war 3 Wochen auf Sumatra, eine tolle Zeit, die jetzt leider zu Ende ist.
Also weiter am KAT schrauben, damit dieser fertig wird für die große Fahrt.

Die Wassertanks wurden befestigt mit L-Profilen aus Alu (gegen Verrutschen) und Gurten, damit sie in der Höhe gesichert sind.




Darüber wurden bereits die Hölzer für das Bett verbaut. Anstelle eines Lattenrostes habe ich 44 x 44 mm Holzbalken im Abstand von 7 cm gelegt. Das wurde bereits im jetzigen Wohnmobil getestet und für gut befunden. Dadurch kann ich jederzeit nach Entfernen (Eindrehen) der Matratze an die Wassertank kommen. 





Die Rückwand ohne Schränke wurde mit Paneelholz verschönert, das mit einer weißen Lasur behandelt wurde.


Die Batterieserie die für den Wandler und damit für 220 V zuständig ist wurde ebenfalls eingebaut und fest verschraubt. Derzeit werden sie geladen. Ohne die Ladegeräte besteht die Gefahr der Tiefenentladung, damit könnten die Batterien dauerhaft geschädigt sein. 
Sobald die Solaranlage am Start ist werden die Batterien hierüber geladen und die Ladegeräte können entfernt werden.


Mein Wandler, der 220 V Strom liefert, wurde ebenfalls eingebaut, er findet neben meiner Klimaanlage gut Platz. Ich arbeite mit einem 6 KW-Wandler, da ich kein Gas an Bord habe und alles über Strom versorgt wird.







Dienstag, 5. März 2019

Status

Da ich die eine oder andere Nachfrage hatte hier mal einen Status.

Fahrzeug außen
Die Stoßstange hinten läßt sich von mir problemlos per Hydraulik nach oben und nach unten betätigen. Die damalige Kritik haben wir weitergegeben, dies wurde entsprechend berücksichtigt, so dass das Problem beseitigt ist.
Unterkonstruktion
Die Unterkonstruktion des Containers ist aus Stahl und 18 cm dick. Lt. Hersteller hat bei dem Container ein Gesamtgewicht von 5 Tonnen unproblematisch ist, die telefonische Nachfrage ergab, dass auch ein höheres Gewicht kein problem ist, da das Gesamtgewicht berechnet ist bei einer Unterkonstruktion aus Aluminium, ich habe aber Stahl.
Die vier Aufnahmen sind möglicherweise eine zuviel, aber lieber so als eine zuwenig. Das Fahrzeug wurde im Gelände getestet, wir haben die Aufnahmen gesehen. Der Fahrer war der Ansicht er fährt einen D-Zug da das Fahrzeug fast nicht verwindet. Daher ab jetzt der Name D-Zug.
Da es viele Zweifel an der Farbe des Fahrzeugs gab wird auf der Stoßstande demnächst "fehlfarbe" stehen. :lol:
Die Solaranlage wurde abgeholt, ich werde 9 Panele auf dem Dach anbringen. Die Anlage ist aus Australien und wird dort vornehmlich auf Fahrzeugen verbaut die ins Outback fahren. Sollte also offroadfähig sein. Die Solaranlage wird zweigeteilt, d.h., 6 Paneles werden meine 8 Batterien speisen mit denen ich 220 V nutze, die restlichen 3 werden meine 24 V Stromversorgung speisen ( 4 Batterien). Beide Systeme laufen unabhängig voneinander, so dass ich, wenn ein System ausfällt, immer noch ein zweites nutzen kann.
Auf dem Fahrerhaus wird die Eberspächer Klimaanlage Duratronic 2,4 KW automatik, 24 V verbaut, diese ist für den Offroadbereich ausgelegt. Dafür mussten wir die Dachluke komplett bis zu den Verstrebungen im Dach des Fahrerhauses entfernen. Der Einbau gestaltet sich noch etwas schwierig, da es keine Einbaukits gibt. Es handelt sich um eine Klimaanlage, die ziemlich hoch aufbaut da fast die komplette Anlage auf dem Dach liegt. Wir haben ein 4 mm Alublech als Unterkonstruktion genommen und werden dies auf dem Dach verkleben und verschrauben. Möglicherweise müssen wir noch eine Querstrebe setzen im Fahrerhaus, da die Klimaanlage ca. 43 kg wiegt. Das entscheiden wir nach dem Einbau.


Die damals für den 4x4 gebaute Stoßstange haben wir an den 8x8 gebaut, die ist aus ca. 10 mm starkem Stahl und ca. 5 cm breiter als die Originale.
Der 800 L Dieseltank wird auf der linken Seite an dem Rahmen angebracht.
Die Staufächer werde ich mir anfertigen lassen müssen, eins zwischen 2. und 3. Achse und zwei hinter der vierten Achse.
Der Schmutzwassertank wird links über den Dieseltank verbaut, der Rahmen des Containers ist dafür hoch genug.
Die Fenster sind von der Firma Pabst air tec.. Die haben wir schon in den Container vom REO verbaut und sind damit sehr zufrieden. Man kann sie lackieren (haben wir gatan) und einfach einbauen.


Fahrzeug innen (Garage):
Das Quad fährt ein wie es soll. Rechts daneben (von der Flügeltür aus gesehen) sind acht 20 L Kanister in das Regal eingebaut für Benzin zum Tanken des Quad und meines 3 kw Generators. Darüber befinden sich die Ersatzreifen für das Quad. vor dem Quad werde ich meine Kettensäge einbauen und unterhalb ist noch soviel Platz dass ich die Gleitschutzketten unterbringen kann. Links daneben kommt ein Reserverad mit Felge, das kann der Kran bei Bedarf ausladen. Davor befindet sich meine 3 kg Waschmaschine

Die konnte da sie 800 U/min macht, nur an das Stahlgestell vom Kran angebracht werden. Aber sie läuft, schon mehrfach ausprobiert. Bei normalen Waschgängen (20, 40 oder 60 Grad) verbraucht sie ca. 30 Liter Wasser. Ist nicht ganz preiswert, aber für mich alleine wäre eine große Waschmaschine übertrieben gewesen. Außerdem ist sie ziemlich platzsparend. Gekauft über das Internet von Daewoo. Liegt bei ca. 600 Euro.
Unter und zwischen Waschmaschine und Reserverad ist noch Platz für 10 Staukisten, in denen diverse Ersatzteile und Werkzeug verstaut werden kann.

Fahrzeug innen (Wohnbereich)
Wir haben quer das Badezimmer abteilen lassen, Breite 80 cm. Hier muss ich sagen haben wir uns etwas verschätzt. 10 bis 20 cm mehr wäre nicht schlecht gewesen. Läßt sich aber nicht mehr ändern. Das führt jetzt dazu, dass ich ein relativ kleines Waschbecken habe. Reicht nicht, um den Kopf unter den Wasserkran zu halten.
Die Dusche wird 80 x 80 von der Firma Kaldewei, etwas höher aufgebaut, damit das Abwasser Fallhöhe hat. (bei meiner Größe von 1,63 m kein Problem. Außerdem habe ich Stehhöhe von 2 Meter)
Ich habe mir eine Trenntoilette der Firma Nature Head gekauft, teuer, aber ohne Chemie. Leider nimmt es mehr Platz weg als andere Varianten, da ich die Hälfte hochklappen und abnehmen muss um den Feststoffbehälter herauszunehmen.
Hinter die Toilette kommt auf die Erde verbaut die 4 kw Webastoheizung (ohne Heißwasser). Ursprünglich wollten wir 2 kw einbauen, die ist jetzt im Fahrerhaus verbaut.
Unter meinem 1,40 m Bett sind 3 Wassertanks der Firma Tanksdirekt (und hier die Tanks mit den 8 mm Kunststoff - sog. Gewicht Tanks) mit jeweils 250 L Wasser geplant. 2 Tanks werden als Frischwassertank "nicht sauber", einer als Frischwassertank "gereinigtes Wasser" genutzt. Zwischen 2. und 3. Tank kommt die Umkehrosmoseanlage, die das Wasser von draußen aufbereitet zu Trinkwasser.
Daran angeschlossen ist mein Heißwasserboiler aus dem Bootsbereich. Er bereitet mir 40 Liter Wasser mit bis zu 87 Grad auf.
Die 12 Batterien sind von der Firma Exide als Natoblöcke. Es handelt sich um Gelbatterien mit jeweils 110 ah. 8 Batterien speisen den 6 kw Wandler, 4 Batterien sind für meine 24 V Stromversorgung. Da ich kein Gas habe ist die Stromversorgung entsprechend groß. Jetzt kommen sicherlich Kommentare warum kein Gas. Einfache Erklärung, weil ich mit Gas nicht umgehen kann und ich wahrscheinlich die erste bin die im Fahrzeug eine Gasexplosion verursacht.
Die Klimaanlage ist von Truma, diese hat sowohl eine Kühl- als auch eine Heizfunktion. Sollte meine Heizung ausfallen habe ich hier ein Backup.
Die elektrischen Bauteile haben wir bei der Firma Philipi zusammen stellen lassen, die sind hier sehr gut sortiert und wissen, was sie tun.
Der Fußboden ist Linolium auf Siebdruckplatte fest verklebt (so fest, dass der Fußbodenleger eine Platte 30 x 60 Platte ausbauen musste und hierfür ungefähr 2 Stunden brauchte :D ).
Nach langem Hin und Her habe ich mich entschieden die Möbel aus Bambusplatte zu bauen. Die Platten gibt es im Baumarkt (Hier "Bauhaus"). Ich streiche sie mit einer Lacklasur von der Firma Bondex (ohne Reklame machen zu wollen, die gab es im Baumarkt und läßt sich von mir als Laien gut verarbeiten).



Als Licht habe ich mich für die Lichtleisten der Firma Paulmann entschieden, die auf 24 V laufen, verschiedene Farben haben und gedimmt werden können (Wer unser REO-Wohnmobil kennt dürfte wissen, was ich meine). Ins Bad werde ich eine verbauen, die allerdings nicht gedimmt werden muss.
Außerdem habe ich mir kleine LED-Leisten (ca. 25 cm) gekauft die über der Küchenarbeitsplatte und am Bett verbaut werden.

Die Sitzecke bekommt Ledersitzflächen und Lehnen, da diese abwaschbar sind. Ja ich weiß, jetzt kommt: Aber die sind doch kalt. Ja, aber ich habe eine ganz tolle Kuscheldecke :D


Viele Grüße
Petra

Mittwoch, 27. Februar 2019

Innenausbau

Die erste Wand für den Schrank steht.


Nach vielem Hin und Her habe ich mich entschieden die sichtbaren Möbelflächen wie Seitenwände und Türen aus Leimholz in Bambus zu fertigen. Sieht absolut gut aus, jedenfalls sehe ich das so.

Die zweite Seitenwand und die Tür für den Elektroschrank sind gesägt, jetzt werden diese mit der Lacklasur 3 mal gestrichen und dann eingebaut. Dauert alles etwas, aber gut Ding will Weile haben.
Gut, dass bei einem solchen Projekt die Arbeit nicht ausgeht und man während der Trocknungszeit andere Arbeiten erledigen kann.


So, jetzt ist etwas Zeit vergangen und wir haben den Elektroschrank fertig gestellt. Noch nicht fertig sind die ganzen Kabel, die da rein müssen für die Stromversorgung.
Sieht noch ganz schön wild aus







Die oberen Kästen sind für die Solaranlagen, links die Anschlüsse für die 24 Volt Geräte und unten der 220 Volt Verteilerkasten. Dazwischen ist hoffentlich noch Platz für meinen Backofen (anstelle der Mikrowelle). 








 



Die Wassertanks sind auch eingetroffen und warten auf den Einbau.



Gelstapelt nehmen sie im Moment weniger Platz weg. Die Tanks kommen unter das Bett, da stören sie am wenigsten. Davor kommt in die Sitzbank die Klimaanlage, die uns gerade noch reichlich Kopfschmerzen bereitet. 
Für die Klimaanlage müssen 4 Löcher in den Boden geschnitten werden. 
Das ist bei 8 cm Fußbodendicke nicht einfach.

Die Dusche ist fast fertig, fehlt nur noch die Armatur für Kalt- und Warmwasser.
Mir gefällts.












Klimaanlage




Die Dachlucke für die Klimaanlage im Fahrerhaus ist geflext. Jetzt muss das Alublech gefertigt und auf das Dach genietet und geklebt werden bevor die Klimaanlage installiert werden kann.

Ich habe eine Klimaanlage aus dem Offroad-Bereich genommen, die zwar etwas teurer, dafür aber stabiler gebaut ist. 


Mittwoch, 13. Februar 2019

Ausbau

Seit nunmehr einigen Wochen sind wir beschäftigt mit dem Ausbau des KAT. Nichts klappt so wie man sich das überlegt hat, aber die Lösungen sind oft besser als erwartet. Nachdem die Waschmaschine die Gitterbox beim Schleudern durch die Halle geführt hat musste diese in Die Werkstatt verband werden. Jetzt hängt sie fest am Krangestell und tut genau das was sie soll, nämlich waschen, und das ohne Schäden anzurichten.


Dann ist die Badezimmerplanung überworfen worden. Jetzt habe ich ein Waschbecken das groß genug ist die Hände zu waschen aber kopfüber Haare waschen geht nicht.
Wir haben uns entschieden die Fronten der Schränke ausl Bambusholz zu fertigen. Das macht sicher mit dem cremweissen Hintergrund und dem Anthrazit des Fußbodens ein stimmiges Bild.

Dienstag, 15. Januar 2019

Der Anfang


Da ist er nun - der Blog - und dann soll man schreiben und weiss nicht wie anfangen. Also stelle ich mich mal kurz vor.
Bin derzeit 59 Jahre, weiblich, aus NRW - genauer aus dem schönen Städtchen Soest. Dort war ich als Steuerberaterin selbständig bis Ende 2018.

Nun gehe ich - wie Ihr schnell erkannt habt vorzeitig - in den sogenannten "Ruhestand".

Was aber fängt man mit der nun gewonnenen Zeit an? 
Da ich mir diese Frage schon vor langer Zeit gestellt habe weiß ich für mich die Antwort

Ich geh dann mal weg. Nicht so wie der berühmte Komiker - der kam ja wieder - sondern   so richtig. Sprich - mit einem Wohnmobil und so lange, bis ich keine Lust mehr habe oder meine Gesundheit mir einen Strich durch die Rechnung macht.

Ja, und da fangen dann die Probleme an. 
Wohnmobil? Welche gibt es auf dem Markt? Was ist das richige für mich? Können die so bauen wie ich das brauche? Was ist, wenn unterwegs Reparaturen notwendig sind? Der Strom ausfällt? Die Wasserleitung tropft und so weiter und so weiter.......
Fragen über Fragen.

Da ich schon länger plane hier die Ergebnisse der Planung:
1. ein LKW muss her mit einem Wohncontainer
2. dieser muss ausgebaut sein und zwar so, dass ich damit zurecht komme
3. ein Quad muss da reinpassen, damit ich auch die kleineren Strassen zur Stadtmitte hin fahren kann
4. ein Fahrrad wäre auch nicht schlecht um damit morgens die Brötchen zu holen.
5. wenn schon ein Wohncontainer dann will ich am Ausbau maßgeblich beteiligt sein

Ergebnis:

Ein MAN KAT 1 8x8 mit Yamaha Grizzly und Platz für mein Fahrrad und das Ganze zum Selbstausbau




und wo ist der Kran?



und das Quad



na geht doch. 

Dann kann es ja an den Innenausbau gehen. 

Stopp, die Fenster fehlen noch.







Ok,  weiß ist aber nicht die richtige Farbe.
Geht das auch anders? 

Gut, so sieht es ordentlich aus.

Dann kann der Innenausbau ja losgehen.

Davon berichte ich dann später.